Projekte 2016


Veranstalter: Verein für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS)

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Dr. phil. Michael Kiefer, Islamwissenschaftler an der Universität Osnabrück referierte bei seinem Vortrag in Siegen über Radikalisierungsmechanismen bei jungen Menschen und zeigte präventive Maßnahmen gegen eine salafistische Einflussnahme auf.

Veranstalter: Stadtjugendring

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Kindern und Jugendlichen, die in Siegen als Flüchtlinge leben, wurde durch das Projekt der Zugang zu Angeboten der außerschulischen Jugendbildung erleichtert. Familien wurden gezielt schriftlich und persönlich über die Angebote informiert und begleitet.

Veranstalter: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Siegen – Wittgenstein/Olpe

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Die AWO führte in Kooperation mit dem Netzwerk gegen Diskriminierung ein 3-moduliges Argumentationstraining gegen Stammtischparolen durch. Mit dem Training wurde Ehrenamtlichen ein Seminar angeboten, bei dem sie ermutigt wurden, bei öffentlich und lautstark geäußerten populistischen Parolen Widerspruch zu artikulieren und zu intervenieren. Teil des Seminars war die Entwicklung sinnvoller Argumentationsstrategien und ein gedankliches “Durchspielen” möglicher Situationen.

Veranstalter: Caritasverband Siegen – Wittgenstein e.V. mit Kooperationspartnern

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Der Caritasverband führte in Kooperation mit den anderen Wohlfahrtsverbänden, dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters des Kreises Siegen-Wittgenstein eine Integrationskonferenz durch. Thema der Konferenz war: „Fremdheit überwinden“. Hauptreferent war Dr. Andreas Zick, Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld. Ziel der Konferenz war es, Menschen zu stärken, sich auf Begegnungen mit Menschen anderer Kulturkreise einzulassen und fremdenfeindlichen Tendenzen durch ihre Offenheit entgegenzuwirken.

Veranstalter: DGB Region Süd

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Vor dem Hintergrund, dass insbesondere Jugendliche Zielgruppe neonazistischer Propaganda sind und vielfach schon in Schule und Vereinen mit rassistischen, gewaltorientierten und neonazistischen Weltbilder sowie anderen menschenverachtenden Einstellungen konfrontiert werden, zielte dieses Projekt darauf ab, junge Menschen bereits in der Schule für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Schüler sollten sich kritisch mit rechtsradikalen Argumentationen auseinandersetzen und ermutigt werden, sich selbstbewusst gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren und couragiert für eine demokratische und tolerante Gesellschaft einzutreten.

Veranstalter: Türkisch Deutscher Elternverein TüDEV e.V.

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Wohin orientiert sich die Türkei? – Aktuelle sozialpolitische Entwicklungen in der Türkei, ihre Rolle in der Flüchtlingskrise und die Frage der Rechtsstaatlichkeit

Die zweitägige Diskussionsveranstaltung fand in Kooperation mit der Universität Siegen und dem DGB statt. Die von verschiedenen türkischen Universitäten angereisten Referenten berichteten in ihren Vorträgen über aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen in der Türkei und warben für mehr demokratisches Denken unter den Türkeistämmigen in Deutschland. Weitere Themen. waren die EU-Beitrittsdiskussionen, das Verhältnis zur Arabischen Welt und die Flüchtlingsthematik.

Veranstalter: Atatürkverein Siegerland e.V.

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Die Herausgabe des Magazins für Siegener mit und ohne Hintergrund “MiGazette” war ein Kooperationsprojekt verschiedener Migrantenorganisationen, des Caritasverbandes, der AWO und des Integrationsrates der Stadt Siegen. Hintergrund für dieses Medium war, dass knapp 20% der in Siegen wohnenden Menschen einen Migrationshintergrund haben und über 40 Migrantenorganisationen das vielfältige kulturelle Gemeinwesen in Siegen prägen. Mit der MiGazette sollte das Engagement der Migrantenorganisationen anerkannt, gestärkt und sichtbar gemacht werden. Zudem sollten die einzelnen Akteure untereinander besser vernetzt und koordiniert und so Synergieeffekte erzielt werden. Das Magazin stellt somit eine öffentliche  Plattform und ein Sprachrohr für den Integrations- und Migrationsdiskurs in Siegen dar.

Veranstalter: Bildungswerk Siegen – Lahn e.V.

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Bei dem Kreativprojekt “Mein Leben – meine Zukunft” konnten sich 7 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer Gruppe Gleichaltriger zunächst austauschen über ihre persönlichen Erlebnisse, Fluchterfahrungen, Hintergründe, familiäre Aufträge und ihre erste Zeit in Siegen. Neben dem Austausch bekamen die Jugendlichen u.a. von heimischen Kunstschaffenden auch Anleitung zur kreativen Auseinandersetzung mit der Thematik.

Ein zweiter Strang des Projekts galt der Wertevermittlung, bei der die jungen Teilnehmer sich über Religion, Identität, Diskriminierung, rechtliche Aspekte, Kennenlernen der Menschenrechtskonventionen, Rollenbilder von Männer und Frauen, Grundgesetz etc. austauschen konnten. Am Ende des Projektes stand eine öffentliche Ausstellung der erarbeiteten Ergebnisse.

Veranstalter: Solidaritäts- und Freundschaftsverein

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Spaltung der Gesellschaft verhindern durch Auseinandersetzung mit der Geschichte des Rechtsextremismus bzw. Nationalsozialismus

Mit dem Projekt wurde das Ziel verfolgt, aus der deutschen Geschichte des National- und Rechtsextremismus zu lernen und sich mit immer wiederkehrenden Ungleichheitsideologien auseinander zu setzen. Die Gesellschaft droht sich zu spalten – sowohl innerhalb der deutschen als auch in der Migranten-Community. Teil der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, den damit verbundenen Ungleichheitsideologien und den interreligiösen Differenzen war eine Fahrt in das NS-Dokumentationszentrum in Köln.