Projekte 2015


Veranstalter: Litera e.V.
Näheres zum Projekt:

Der Verein Litera e.V. gab Mitbürgern aus Bulgarien die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und bot Hilfe beim Einleben in Siegen an. Inhalte des Erfahrungsaustausches waren u.a. die Themen “Bildungs- und Sozialsystem” sowie “Inanspruchnahme von kulturellen Bildungsmöglichkeiten”.

Die Treffen gaben den Neuzuwanderern aus Südosteuropa die Möglichkeit, hier anzukommen und sich zu integrieren, ohne ihre eigene Identität zu verlieren.

Veranstalter: Litera e.V.
Näheres zum Projekt:

Bei dem Projekt „Friedliches Zusammenleben der Kulturen“ handelte es sich um ein Projekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die Kinder und Jugendlichen sollten einmal in der Woche die Möglichkeit haben, ihre Freizeit sinnvoll gemeinsam zu gestalten und sich in der Mehrheitsgesellschaft heimisch zu fühlen.

 

Dabei erlebten die Kinder miteinander kreative Aktivitäten und Lesungen und unternahmen gemeinsam Ausflüge. So konnten gegenseitige Vorurteile abgebaut werden.

Veranstalter: Runder Tisch der Religionen
Näheres zum Projekt:

Ziel der Menschenkette, an der ca. 1000 Menschen teilgenommen haben, war es, das Zusammenhalten der Menschen in Siegen, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Herkunft, zu stärken. Aber die Aktion des Runden Tisches der Religionen wollte mehr als nur für Toleranz und Glaubens- und Meinungsfreiheit zu demonstrieren. Vielmehr ging es darum, die Verbundenheit besonders der religiösen Gemeinden untereinander unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft zu stärken. Ein positiver Nebeneffekt der Veranstaltung war die Förderung der Vernetzung unterschiedlicher Akteure.

Veranstalter: Alevitischer Verein
Näheres zum Projekt:

Das Projekt des Alevitischen Gemeinde- und Kulturzentrum konnte einen Überblick über die rechtsextreme Szene im Siegerland geben und so die  Bevölkerung für das Thema sensibilisieren. Neben dem Aufbau neuer Netzwerke zielte das Projekt vor allem auch darauf ab, die eigene Haltung zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Veranstalter: Alevitischer Verein
Näheres zum Projekt

Ziel des Projekts ABC Grundrechte war es, dass Mitglieder des Vereins und andere Interessierte sich mit der deutschen demokratischen Grundordnung auseinandersetzen und über die Bürgerrechte und Bürgerpflichten informiert wurden. Für viele zugewanderte Menschen besteht die Frage nach der doppelten Staatsbürgerschaft und der damit verbundenen Frage nach Identität.

Veranstalter: Evangelische Studierenden Gemeinde
Näheres zum Projekt:

Im Förderschwerpunkt „Willkommenskultur“ verortet sollte das Projekt Flüchtlingen und Studierenden dabei helfen, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln. Auch verbreitete Vorurteile und negativ besetzte Bilder von “Flüchtlingen” sollten hinterfragt werden. Mit der Frage „Wovon träumst du – Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft?“ konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei beiden Personengruppen erarbeitet werden.

 

Veranstalter: Förderband
Näheres zum Projekt:

Zielgruppe des Projektes waren Jugendliche bis 27 Jahre. Das Projekt unterstützte die gesellschaftliche Einbindung von jugendlichen Flüchtlingen durch Sport – genauer gesagt, durch Fußball. Die wesentlichen inhaltlichen Ziele waren die Teilnahme von Flüchtlingen an der Soccer – Night des Trägers und die dazugehörige Vorbereitung im Rahmen des Trainingsangebotes der Just! Kickers mit ihrem wöchentlichen Fußballangebotes mit der Möglichkeit langfristig an dem Training teilzunehmen.

Veranstalter: Förderband
Näheres zum Projekt:

Schwerpunkt des Projektes waren Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Im Rahmen des Projektes sollten Schülerinnen und Schüler ein Demokratie- und Toleranzverständnis entwickeln. Einblicke in andere Kulturen und Religionen sollten ermöglicht, Vielfalt so fassbar gemacht werden.

Veranstalter: Bündnis gegen Diskriminierung
Näheres zum Projekt:

Beim Thema “Islam” ist große Verunsicherung innerhalb der Gesellschaft zu spüren. Mit dem Projekt sollte der Islam in seinen unterschiedlichen Auslegungen beleuchtet und ein Dialog ermöglicht werden. In Differenzierung zu fundamentalistischen und extremistischen Strömungen sollte die Vielfalt des gelebten Islam aufgezeigt und bestimmte Aspekte des gelebten Glaubens auch kritisch beleuchtet werden.

Veranstalter: AWO
Näheres zum Projekt:

Die Migrantenorganisationen sind ein wesentlicher Bestandteil der ehrenamtlichen Tätigkeit in Siegen. Sie haben daher eine sehr zentrale Rolle und Aufgabe im Integrationsprozess und sind als strategischer Partner zu sehen. Um das Entwicklungspotential dieser wichtigen Partner zu stärken und auszubauen, wurde eine Qualifizierungsreihe zu Themen des Vereins- und Projektmanagements, Öffentlichkeitsarbeit und der Gewinnung von Ehrenamtlichen durchgeführt. Angesprochen waren Verantwortliche der verschiedenen Migrantenorganisationen.

Veranstalter: Solidaritäts- und Freundschaftsverein
Näheres zum Projekt:

Ziel war es, dass sich Frauen unterschiedlicher Kulturen, Religionen, Nationalitäten und Hintergründe kennenlernen und über verschiedene Themen austauschen können. Den Veranstaltern gelang es, die Teilnehmerinnen aus ihrer Isolation zu holen und ihre Partizipation an der Gesellschaft zu fördern.

Veranstalter: Solidaritäts- und Freundschaftsverein
Näheres zum Projekt:

Mit dem Projekt sollten Eltern von Jugendlichen unterstützt werden, die perspektivlos sind und die Schule beendet oder abgebrochen haben. Die Eltern sollten über Möglichkeiten der Weiterbildung informiert werden und darüberhinaus auch einen Blick dafür bekommen, worin mögliche Problemlagen ihrer Kinder liegen. Auch die Jugendlichen selbst sollten über Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Aus- und Weiterbildungsangeboten informiert werden.

Veranstalter: Solidaritäts- und Freundschaftsverein
Näheres zum Projekt:

Kenntnisse über die rechtsextreme Szene, deren Aufbau und Funktionalität sowie das Agieren der Szene in Deutschland und des nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sind bei vielen Menschen nur  in Fragmenten vorhanden. Der Journalist Yücel Özdemir arbeitet für die türkische Zeitung Yeni Hayat und verfolgte den NSU–Prozess im Gerichtssaal. Bei seinem Vortrag berichtete er zum einen über den Prozessverlauf und gibt zum anderen auch allgemeine Informationen über die Szene in Deutschland.

Veranstalter: Institut für Kirche und Gesellschaft
Näheres zum Projekt:

Ziel des Projektes war die Erstellung eines Internetblogs, der Frauen die  Möglichkeit bieten sollte, sich über spezifische Themen austauschen zu können. Mögliche Themen waren dabei: Förderung der Medienkompetenzen, Migration, Integration in den Arbeitsmarkt, Integrationsleistungen in den Familien, Ankommen in Deutschland und in Siegen, Gesundheit, Gesellschaftliche Teilhabe, Altern in der Fremde etc. Durch die Partizipation an dem Blog konnte die Medienkompetenz gestärkt und die Rolle von Frauen im Integrationsprozess gefördert werden.

Veranstalter: Ev. Kirchenkreis Siegen
Näheres zum Projekt:

In vielen christlichen Gemeinden gibt es Verunsicherungen beim Thema Islam. Einerseits gibt es den Wunsch nach einem gelingenden lebendigen Dialog mit Moscheevereinen und anderen Organisationsformen der lokalen muslimischen Community und zugleich prägen Verunsicherung und Angst die Haltung von Christen gegenüber Muslimen und deren Glaubensüberzeugungen und der dazugehörenden religiösen Praxis.

Ziel der Veranstaltung war es, Informationen zu verschiedenen Strömungen des Islam und Informationen und Hilfestellungen zu geben, zu einem lebendigen Dialog der Religionen untereinander zu geben.

Veranstalter: Förderband
Näheres zum Projekt:

Ziel des Projekts war es, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis von Demokratie und Toleranz entwickeln. Einblicke in andere Kulturen und Religionen sollten ermöglicht, Vielfalt innerhalb der Gesellschaft fassbar gemacht werden. Rassistischen Einstellungen und gewalttätigen Tendenzen konnte somit präventiv begegnet werden.

Darüberhinaus zielte das Projekt auf eine Sensibilisierung für demokratiefeindliche und rassistische Gedanken, Äußerungen und Handlungen; so konnte Radikalisierungstendenzen präventiv begegnet werden. Zielgruppe waren Schüler einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

Veranstalter: Atatürkverein Siegerland
Näheres zum Projekt:

Das Projekt galt vor der Aufklärung, Informationsverbreitung und Hilfestellung für Siegener Bürgerinnen und Bürger. Dazu wurde der Unterschied zwischen Extremismus, insbesondere Salafismus zum Islam aufgezeigt und erklärt. Dies geschah an einem  Informationsstand während der “interkulturellen Tage”. Angesprochen waren dabei Eltern mit ihren Kindern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V.
Näheres zum Projekt:

Das Projekt richtete sich an Schülerinnen und Schüler und Auszubildende. Sie sollten für das Thema „Israelisch – Deutsches Verhältnis“ in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sensibilisiert  werden. Durch den Zeitzeugenbericht von Alisa Tennenbaum lernten die Teilnehmenden einen Teil der deutschen Geschichte auf plastische Art und Weise kennen. Ein Beitrag, den ein Schulbuch und auch ein Lehrer nie so in der Form leisten könnte.

Veranstalter: Institut für Kirche und Gesellschaft
Näheres zum Projekt:

Das Projekt verfolgte das Ziel, Familienangehörige und Multiplikatorinnen für das Themen der Radikalisierung zu sensibiliseren und so Einstiegsprozessen bei Jugendlichen vorzubeugen und Anzeichen für eine Radikalisierung zu erkennen. Dabei wurden verschiedene Denk- und Verhaltensmuster thematisiert.

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Yallah

Veranstalter: Verein für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS)
Näheres zum Projekt:

Das Projekt galt der Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung der sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Integration für muslimische Mädchen. So soll ihnen langfristig ermöglicht werden, eine anerkannte Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen. Hauptzielgruppe waren jugendliche Muslima aus strukturschwachen Regionen Siegens.

 

Veranstalter: Jugendhilfe Friedenshort
Näheres zum Projekt:

Das Projekt richtete sich an jugendliche Flüchtlinge und ihre Familien, die sich bei der Wiederinstandsetzung gespendeter und gebrauchter Fahrräder einbringen. Nach erfolgreicher Reparatur wurden die Fahrräder den Flüchtlingen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Projekt fand in der Fahrradwerkstatt des Kinder-Jugend-und-Familienhilfezentrum-Fischbacherberg statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, selbstständig ein Fahrrad zu reparieren, mit dem Werkstoff Metall umzugehen und ihr technisches Verständnis zu erweitern. Jugendliche erhielten eine Vorbereitung bzgl. der Berufswahl im Berufsfeld Metalltechnik. Alle Teilnehmer nahmen auch an einem Verkehrssicherheitstraining teil.

Veranstalter: AWO
Näheres zum Projekt:

Mit dem Projekt „Neu in Siegen?“ wollte der AWO Kreisverband einen stadtweiten und einheitlichen Beitrag zur Willkommenskultur leisten, um Menschen, die neu in Siegen ankommen, eine Orientierungshilfe auf technischer Basis zu bieten.

Dafür wurde ein QR – Code erstellt und periodisch aktualisiert. Der QR – Code wurde an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet angebracht, um Neuankömmlinge mit relevanten Erstinformationen zu versorgen. Für Flüchtlinge, die sich nicht so gut in der deutschen Sprache orientieren können, verfügt der Code über mehrsprachige Funktionen und Anzeigen.