Aktuelle Projekte

Hier finden Sie alle für das laufende Jahr geplanten Aktionen und Projekte.

Das Projekt mit dem Titel „Leben in Vielfalt in Siegen – Trägerübergreifende Integrationskonferenz 2019“ wird vom Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. durchgeführt. Die eintägige Veranstaltung, zu der ein Referent eingeladen wird, bietet im Rahmen eines Open Space interessierten Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund die Möglichkeit zum Austausch darüber, wie kulturelle Vielfalt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zukunft stärken kann. Daraus sollen entsprechende Handlungsansätze und –Strategien entwickelt werden.

Der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. hat den Journalisten Andreas Speith aus Hamburg eingeladen, um einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Identitäre Bewegung“ zu veranstalten. Ziel des Projektes ist es, über dieses rechtsextreme Phänomen, hinter dessen modernem Auftreten sich völkischer Nationalismus und Rassismus verbergen, zu informieren und die Bevölkerung dagegen zu sensibilisieren.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. bietet ein Projekt mit dem Titel „Kampf um die Demokratie“ an. Im Mittelpunkt des Vortrages des Journalisten Olaf Sundermeyer, der sich u. a. mit den Themen Extremismus, Pegida und NPD-Verbotsverfahren auseinandergesetzt hat, wird die Frage stehen, wie ein weiteres Auseinanderdriften der Gesellschaft verhindert werden kann, um unsere demokratischen Errungenschaften zu bewahren.

„Mädchen (in) Siegen“ – so lautet der Titel des Projektes, das die Diakonie in Südwestfalen gGmbH Soziale Dienste in diesem Jahr durchführen wird. Hier wird der Mädchengruppe des Jugendtreffs am Fischbacherberg unter Leitung einer pädagogischen Fachkraft die Möglichkeit geboten, sich mit Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Religion, Migrationserfahrungen, eigener Identität usw. auseinanderzusetzen und Ideen und Initiativen zu entwickeln. Die Inhalte der Treffen werden dann in die Gestaltung eines Kalenders einfließen, der Ausdruck der Kreativität der Gruppe ist.

Der VDTA e.V. wird im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit vier Vortragsabenden, zwei Workshops und mehreren Begegnungsabenden das Thema „Wir sind im Glauben verschieden – doch wir reden miteinander! (Viele Wege führen zu Gott)“ in den Mittelpunkt stellen. Die jüdischen, christlichen und islamischen Inhalte, die bereits in einer Vortragsreihe im Vorjahr behandelt wurden, sollen vertieft und erweitert werden. Die Begegnungsabende sind in erster Linie als Möglichkeiten der Zusammenführung von Familien aus unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten konzipiert.

Das Projekt „Türen öffnen – sich begegnen“ wird vom AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe gestaltet. Im Rahmen eines Graffitiworkshops in der Stadtmitte von Siegen sollen Themen wie z. B. „Vielfalt ist bunt“, „respektvoller Umgang“ oder „Miteinander statt gegeneinander“ künstlerisch aufgegriffen werden. In Kleingruppen werden dabei Exponate in Türgröße erstellt, die nach dem Aktionstag in verschiedenen Siegener Einrichtungen ihren Platz finden sollen. So wird symbolisiert, dass hinter diesen Türen Menschen arbeiten, die offen sind, auf andere Menschen zuzugehen.

In Kooperation mit der Pestalozzischule Siegen führt das Katholische Jugendwerk Förderband Siegen-Wittgenstein e.V. ein Projekt mit dem Titel „Perspektivwechsel – die Welt mit anderen Augen sehen“ durch. In Zusammenarbeit von Mitarbeitenden des Jugendwerks Förderband und einer Gruppe von Jugendlichen mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung werden Themen wie der Umgang mit gewalttätigen und rassistischen Tendenzen, Kultur, Religion und Toleranz bearbeitet, um die Schülerinnen und Schüler für Ungerechtigkeiten und rassistische Einstellungen zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, Ängste und Vorurteile abzubauen. Da der Schwerpunkt dieses Projektes das praktische Erleben und Erfahren ist, sind Exkursionen und erlebnispädagogische Angebote ein wichtiger Teil des Programms.

Die Kurdische Gemeinde Siegen KGD-S plant für das Jahr 2019 eine „Veranstaltungsreihe bei der Kurdischen Gemeinde Siegen“, in deren Rahmen es in monatlichen Veranstaltungen um folgende Themen gehen soll: Kultur, Austausch über das Leben in der neuen Heimat, das Miteinander verschiedener Kulturen in Deutschland, Gesundheits- und Schulsystem in Deutschland und Trauma/Traumatisierung. Ziel des Projektes ist es, die Integration von Migranten zu fördern und die Interaktion zwischen deutscher und kurdischer Kultur zu ermöglichen.

„Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die Uno den jüdischen Staat delegitimiert“ – so lautet der Titel des Projektes der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. Der freie Publizist Alex Feuerherdt aus Köln, der bereits in den beiden Vorjahren in Siegen referierte, wird sich unter der Prämisse, dass das Handeln der UNO israelkritisch und antisemitismusfördernd ist, mit dem Umgang der Vereinten Nationen mit dem jüdischen Staat auseinandersetzen.

Der Träger Stelle Chiare e.V., Förderverein der italienischen Kultur, bietet Interessierten in monatlichen Begegnungen die Gelegenheit zu Kommunikationstraining und gemeinsamen Freizeitgestaltungen (Filmabende und kulinarische Abende, Kennenlernen der regionalen Kultur, z. B. anhand von Museumsbesuchen). Unter der Überschrift „Gemeinsam integrieren“ sollen Brücken gebaut und der Austausch von Sprache, Kultur und Tradition ermöglicht werden, um so das friedliche Zusammenleben von Migranten und Einheimischen zu stärken.

„Kulturen Küche“ – mit diesem Namen hat die gemeinnützige Qualifizierungs- und Weiterbildungsgesellschaft des HV Achenbach gGmbH ihr Angebot überschrieben, das es bereits im Jahr 2018 gab. In drei Veranstaltungen werden die Bürgerinnen und Bürger sowie die Grundschulkinder aus den Stadtteilen Heidenberg und Fischbacherberg mit Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher u.a. auf eine Wanderung mit anschließendem Grillen und zu einem Adventfest eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sollen neue Kontakte entstehen, das ehrenamtliche Engagement gestärkt und weiter ausgebaut sowie die Vernetzung der Stadtteile gefördert werden.

Im Rahmen des „Runden Tischs der Religionen – Siegen gegen Rassismus“ gestaltet die DiTiB – Türkisch Islamische Gemeinde zu Siegen e.V. am 21. März einen Stand auf der Siegbrücke. Mit einer Luftballonaktion und dem Spiel „monotheistische Religionen“ werden Passanten informiert, durch den Abbau von Angst und Vorurteilen bezüglich anderer Religionen das friedliche Zusammenleben der Religionen in Siegen zu unterstützen.