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AKTUELL:

Die überarbeiteten Formulare für das Jahr 2017
steht zum Download bereit: -> Materialien

 

PRESSEMITTEILUNG ZUM PROJEKT 2017:

 „Demokratie leben“: Gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit in Siegen

Projektfördermittel bis zum 10. Februar bei den Sozialen Diensten der Diakonie beantragen

Siegen. Eine gute Nachricht für Initiativen und Vereine, die sich gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einsetzen: Auch in diesem Jahr werden vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“, an dem sich auch die Stadt Siegen beteiligt, wieder Projekte gefördert. Die Anträge für Fördermittel können bis Freitag, 10. Februar, bei den Sozialen Diensten der Diakonie in Südwestfalen eingereicht werden. Die Projekt-Themen dabei unter anderem: Rechtsextremismus, Islamismus, Homophobie sowie Stärken und Vernetzen kommunaler Akteure.

Zahlreiche Initiativen und Vereine setzen sich täglich für ein demokratisches Mit­­einander ein, wobei sie das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Seit 2015 beteiligt sich auch die Universitätsstadt Siegen daran. So konnten 2016 neun Projekte gefördert werden. Das Besondere daran: Sie werden vollständig finanziert, die Träger müssen keinen Eigenanteil aufbringen. Vorteilhaft ist dies vor allem für kleinere Projektträger. Ab sofort haben alle gemeinnützigen eingetragenen Vereine Siegens die Möglichkeit, sich um Fördermittel rund um das Thema „Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ zu bewerben. Was gefördert wird, entscheidet ein lokaler Begleitausschuss. Dort wirken Vertreter der Ämter, der Politik, lokale Handlungsträger und Bürger der Stadt Siegen mit. 

Zum Auftakt des Bundesprogramms fand am 16. Dezember in Siegen die dritte Demokratiekonferenz statt. Dabei wurden die Themenschwerpunkte aus Sicht der Bürger ermittelt, wofür es eine Postkartenaktion gegeben hat. Dementsprechend sollen sich nun künftige Projekte neben den oben genannten Themen nach Antisemitismus, gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit sowie Migrantenorganisationen als strategische Partner richten. 

Anträge für Fördermittel können bis Freitag, 10. Februar, bei den Sozialen Diensten der Diakonie eingereicht werden. Diese fungieren als Kooperationspartner und externe Koordinierungsstelle, um Antragssteller zu betreuen und zu beraten. Für Fragen steht Anna Butzek unter 0271 5003 - 101 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bereit. Dort können auch die Antragsunterlagen angefordert oder unter www.demokratie-leben-siegen.de heruntergeladen werden.

 

Über uns:

Demokratie leben! in Siegen, eine Erfolgsgeschichte.....

Am 15.10.2008 beschloss der Rat der Stadt Siegen den Beitritt zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus. Mit der Unterzeichnung des Bürgermeisters der Stadt Siegen wurde ein eindeutiges Zeichen gegen Rechtsextremismus, fremdenfeindliche Übergriffe und ein Erstarken rechtsextremer Gruppen und Gruppierungen gesetzt.
Um auch in Siegen die Möglichkeiten zu haben, sowohl Träger vor Ort bei ihren Aktivitäten zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu unterstützen, als auch Projekte anzustoßen, hat die Stadt Siegen Projektmittel des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend einwerben können.
Das dort angesiedelte Programm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ ergänzt in idealer Weise die Belange des Europäischen Städtebündnisses gegen Rassismus.
Von 2011 bis Ende 2014 hat die Universitätsstadt Siegen erfolgreich das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ umgesetzt. Darauf folgend möchte die Universitätsstadt Siegen nun die in den letzten Jahren entstandenen Handlungskonzepte und Strukturen zur Förderung von Demokratie und Vielfalt im Rahmen der lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ weiterentwickeln und verstetigen.
Als federführendes Amt übernimmt die Sozial-, Jugendhilfe– und Bildungsplanung der Universitätsstadt Siegen die Projektkoordination in Kooperation mit dem Integrationsbeauftragten der Universitätsstadt Siegen und der Diakonie Sozialdienste GmbH als externer Koordinierungs- und Fachstelle. Der Stadtjugendring Siegen e.V. übernimmt die Verwaltung des Jugendfonds und bildet in Kooperation mit dem Jugendparlament ein Jugendforum.
Im Jahr 2015 werden verschiedene Themen die Schwerpunkte für die „Partnerschaft für Demokratie“ in Siegen bilden, die zum Start des Bundesprogramms auf der Auftaktveranstaltung und 1. Demokratiekonferenz erarbeitet wurden:
    •    Willkommenskultur – Gestaltung einer Willkommens- und Anerkennungskultur als gesellschaftliches Konzept 

    •    Vorurteile und alltäglicher Rassismus – Prävention, Toleranzentwicklung und Sensibilisierung 

    •    Migrantenorganisationen als strategische Partner 

    •    demokratie- und rechtsstaatsfeindliche islamistische Orientierungen und Handlungen

 
In Bezug auf die drei Themenbereiche hat sich die „Partnerschaft für Demokratie“ folgende Leitziele gesetzt
1. Siegen ist eine offene Stadt, in der Neuzugezogene willkommen sind, in der verschiedene Kulturen und Religionen zuhause sind und friedlich miteinander leben.
2. Siegen ist eine Stadt, in der Rechtsextremismus keinen Platz hat und Toleranz der verschiedenen Kulturen und Religionen gelebt wird.
3. Migrantenorganisationen werden als strategische Partner im Integrationsprozess wahrgenommen und ihre Arbeit gestärkt.
 
 
 

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